• Claudia Mehnert

Deine Website erstellen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Aktualisiert: 26. Sept.

In 4 Schritten deine eigene Website mit einem Homepage-Baukasten erstellen, auch für absolute Beginner.


 

Du möchtest eine Website erstellen, mit einem Homepage-Baukastensystem und du weißt nicht, wie du anfangen sollst? In diesem Artikel erkläre ich dir, wie du einfach und schnell – Schritt für Schritt deine eigene Website erstellen kannst.

Webseite erstellen in 4 Schritten

Wenn du jetzt hier bist und diesen Artikel liest, solltest du dich bereits entschieden haben, welchen Weg du genau gehen möchtest und welches Baukastensystem das richtige für dich ist, um deine Webseite zu erstellen.

- Falls du noch nicht so weit bist und Unterstützung bei deiner Entscheidung brauchst, wie du deine Website erstellen möchtest, dann schaue sehr gerne hier vorbei: Deine eigene Website erstellen oder erstellen lassen?


In diesem Artikel möchte dir gerne mein Designprozess beim Erstellen einer Website mit einem Homepage-Baukasten-System vorstellen. Der Aufbau funktioniert schnell und einfach, da ich mich mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung weniger in Details verliere und effizient eine Webseite gestalten kann.


Diese Anleitung möchte ich auch dir an die Hand geben. So kannst du bereits als Einsteiger und ohne Erfahrung im Design, deine eigene Website professionell erstellen. Außerdem bekommst du wichtige Informationen mitgeteilt auf was du achten solltest und wo es bestimmte Richtlinien gibt, dass du mit deiner Website ohne Sorge Online gehen kannst.


Inhaltsverzeichnis Schritt 1: Ideenfindung Schritt 2: Konzeption Schritt 3: Entwurf Schritt 4: Finalisierung
Beispielseiten

Schritt 1: Ideenfindung

Website erstellen: Ideenfindung

In diesem ersten Schritt besteht deine Hauptaufgabe in der Recherche. Dies dient vor allem dazu dir ein Überblick zu verschaffen und hilft dir, dass du dich unter allen Wettbewerbern erfolgreich platzieren kannst. Nur, wenn andere deine Vision sehen, kannst du sie leben.


Dieser Schritt sollte nicht übersprungen werden, auch wenn deine Hände kribbeln und du eigentlich nur mit dem Gestalten deiner Website anfangen möchtest. Er ist wichtig, damit du in deinem Vorhaben herausfinden kannst, wie du z.B. Fehler vermeidest, mehr Möglichkeiten kennenlernst, mit welchen Grafiken du begeistern kannst, wie du die Struktur deiner Website aufbauen solltest oder welche Textinhalte wichtig sind und noch vieles mehr. Allein, wenn du deine Mitbewerber kennst, kannst du dich abheben.


Deine Aufgaben im ersten Schritt:


Zusammenfassung

  1. Frage beantworten: Was ist das Ziel der Website?

  2. Konkurrenz/-produkte recherchieren

  3. Konkurrenzanalyse

  4. Zielgruppenanalyse

  5. Keywordanalyse

  6. Templates anschauen (noch nicht auswählen, nur Ideen sammeln)

1. Frage beantworten: Was ist das Ziel der Website?

  • diese Frage zu klären ist deswegen so wichtig da jedes dieser Ziele nach einer passenden strategischen Umsetzung verlangt .

  • Fragen können sein: „Ich will meine Produkte verkaufen.“, „Ich will neue Patienten gewinnen.“, „Ich will meine Markenbekanntheit stärken.“, usw.

  • Wenn du diese Frage geklärt hast weißt du was für deine Website wichtig ist, z.B. weißt du ob du einen Online-Shop zum Verkauf brauchst, einen Online-Terminplaner für Patienten oder einen Blog für Content-Marketing, um sich zum Beispiel als Experte zu positionieren.

2. Konkurrenz/-produkte recherchieren:

  • Nutze eine Suchmaschine oder ähnliches und finde heraus, wer deine Konkurrenz ist und schau dir die Webseite von ihnen sehr gut an.

3. Konkurrenzanalyse:

  • Arbeite die Stärken und Schwächen deiner Konkurrenten heraus, um so zu ermitteln, was dir gut gefällt, was du machen kannst und was du besser machen kannst.

  • Lerne aus dem, was bereits geschaffen wurde und funktioniert.

  • In dem Artikel von Jimdo.com, habe ich eine sehr gute Anleitung dazu gefunden.

4. Zielgruppenanalyse:

  • Ausschließlich, wenn du die eigene Zielgruppe bestens kennst, weißt du, welche Eigenschaften und Bedürfnisse sie haben. Das zu wissen beeinflusst den Aufbau der Homepage, die verwendeten Grafiken und die textlichen Inhalte. Es ist nicht sinnvoll, sich nur an dem eigenen Geschmack zu orientieren.

  • Finde dazu so viel wie möglich über die Zielgruppe heraus wie Vorlieben, Verhaltensweisen und allgemeine Merkmale wie: Alter, Geschlecht, etc.

  • Erstelle am besten eine Beispielperson, das hilft dir zu erfahren, wie der optimale User sich auf deiner Webseite verhalten wird.

  • Wenn du eine genaue Anleitung dazu brauchst, empfehle ich dir diesen Artikel von: it-web.at - Zielgruppenanalyse für Websites definieren.

5. Keywordanalyse

  • Keywordanalyse bedeutet, dass du analysierst, welche relevanten "Schlüsselwörter“ für deine Website bzw. für das, was du anbietest, wichtig sind. Ziel ist es, die Suchbegriffe zu identifizieren, mit denen deine Zielgruppe nach dem Angebot deiner Website sucht. Diese Analyse ist wichtig für die Inhalte (Texte, Menüleiste) deiner Webseite, aber auch später noch für sehr viele Bereiche wie SEO Optimierung, Marketingideen, etc.

  • Finden heraus, welche Suchbegriffe es in deinem Themenumfeld gibt und wie häufig diese gesucht werden, anschließend fasst du diese recherchierten Keywords in Unterthemen zusammen.

  • Um eine Keywordanalyse vorzunehmen, schreib zuerst alle Wörter auf, die dir einfallen, wenn du an deine Angebote denkst, z. B. für Optiker: – Kontaktlinsen, Brillen, etc. schau dir auch die Webseiten von deiner Konkurrenzanalyse an, damit du herausfinden kannst welche Wörter sie besonders häufig genommen haben. Denn hier wurde mit Sicherheit bereits eine Keywordanalyse gemacht.

  • Dann kannst du verschiedene Tools nehmen, um herauszufinden, ob und wie oft diese Wörter in Suchmaschinen eingegeben werden und was noch häufig an dieses Wort angehangen wird – wie: Brille, Brille kaufen, Brillengestelle etc. Ein kostenloses Tool wäre Google Suggest – hier gibst du einfach in der google Suchmaschine deine Keywords ein und die Vorschläge welche nach Suchstärke angeboten werden, können dir viele weitere Informationen geben.

  • Schreibt alles auf und sortiert sie am besten nach stärke und fügt die möglichen Erweiterungen dazu.

  • Für eine detaillierte Anleitung kann ich dir den Artikel von www.luna-park.de empfehlen.

6. Templates anschauen:

Templates sind Vorlagen, die inhaltlich das Layout einer oder mehrerer Seiten eines Webauftritts darstellen, für Inhalte jedoch Platzhalter vorsehen.
  • Jetzt kannst du alle gesammelten Informationen zusammenfließen lassen. Du weißt bereits, was die Konkurrenz macht, welche Keywords wichtig sind und was deine Zielgruppe brauch, um sich bei dir wohl zu fühlen.

  • Falls dein Baukastensystem Templates anbietet, kannst du nun erste konkrete Ideen einholen, wie du deine Webseite umsetzen kannst. - Folge dazu bitte den Anweisungen deines Anbieters.

  • Es ist sehr wichtig sich noch nicht für eine genaue Vorlage zu entscheiden, denn es geht in diesem Schritt nur um die Sammlung von Ideen und speziell bei dieser Recherche um die Umsetzungsmöglichkeiten. Da jeder Baukasten ein geschlossenes System ist, sind immer nur bestimmte Funktionen möglich.


Schritt 2: Konzeption

Website erstellen: Konzeption

Damit sich deine Webseitenbesucher gut auf deiner Website zurechtfinden, ist es in diesem Schritt wichtig, das Augenmerk auf den Aufbau zu lenken. Webseiten sollten übersichtlich und intuitiv zu bedienen sein, so steigerst du das Nutzungserlebnis. Deswegen lohnt es sich, der Webseitenstruktur zu Beginn der Planung einer neuen Webseite besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

- Hast du bereits eine gestaltete Website dann solltest du dich mit deinem Anbieter in Verbindung setzen, wie du diese bei dir einbinden kannst.


In der Regel solltest du dich an die typische Struktur orientieren, da diese sich bereits bewährt haben im Internet. So besteht eine Seite in der Regel immer aus drei verschiedenen Bereichen (Header/Kopfbereich, Body/Content-Bereich, Footer/Fußzeile), diese Bereiche gliedern den Inhalt deiner Website in übersichtliche Abschnitte. Mit diesem Thema hat sich tobiasgabel.com - aufbau website struktur, intensive auseinandergesetzt und ich empfehle dir dich einmal damit zu beschäftigen.


Deine Aufgaben im zweiten Schritt:


Zusammenfassung:

  1. Website Struktur aufbauen

  2. Seitenstruktur Gestalten

  3. Baukastensystem kennenlernen


1. Website Struktur aufbauen

  • Diesen Aufbau empfehle ich dir mit der Hand zu zeichnen, egal wie gut du es kannst, das spielt keine Rolle. Ein Blatt oder Tafel ist ideal dafür, denn so sparst du Zeit durch die schnelle Editierbarkeit und hast einen tollen Überblick.

  • Beziehe für den Aufbau die Ideensammlung unbedingt mit ein, denn hier hast du bereits viele wertvolle Inhalte gesammelt.

  • Fange zuerst mit der Kopfzeile an und überlege dir wie du die Menüleiste aufbauen möchtest, hier hilft dir besonders deine Keywordanalyse. Somit erstellst du die erste Struktur für deine Webseite mit allen Unterseiten, die kommen werden. Mehr dazu findest du bei magnetise.de. - Eine Webseite mit einer Seite ist auch möglich, aber nicht für alle Bereiche geeignet. Es empfiehlt sich für die Erweiterung und der Übersicht immer mit Unterseiten zu arbeiten.

  • Die Hauptnavigation sollte nicht mehr als 6-7 Punkte enthalten. Weitere Seiten werden als Unternavigationspunkte notiert

  • Ein weiterer wichtiger Punkt ist dein Logo, denn dieses sollte gut sichtbar platziert werden. Dein Logo ist immer der erste Wiedererkennungswert deines Unternehmens und hier ist es wichtig viel Aufmerksamkeit zu schenken. Lass dich am besten von einem Profi beraten, gerne kannst du uns von Huth-greenDesign auch direkt ansprechen, wir helfen dir gerne!

  • Auch die Fußzeile kannst du bereits planen, diese wird auf jeder Seite dargestellt und beinhaltet in der Regel Links z.B. AGB, Datenschutz, Impressum usw. du kannst natürlich noch viel mehr reinmachen, das kommt darauf an, was wichtig für dich ist. Die Fußzeile hebt sich farblich meist ab.

2. Seitenstruktur Gestalten

  • In diesem Bereich planst du alle Seite und Unterseite, die du dir in dem vorherigen Punkt ausgedacht hast.

  • Dennoch würde ich erstmal ein Fokus auf die Startseite legen, denn diese hilft den Besuchern einen ersten Eindruck zu gewinnen, was es überhaupt alles auf deiner Website gibt und wie man schnell zu den einzelnen Bereichen kommt, bei webseite-selbst-erstellen.de findest du eine gute Übersicht dazu.

  • Denke also bereits hier über sinnvolle Verlinkungen nach.

  • Jetzt kannst du dir einen guten Überblick verschaffen, was für Inhalte (Bilder, Texte, Grafiken, Informationen von dritten, Call-to-Action = Formular, Buttons) du einbauen möchtest. Diese brauchst du noch nicht ausarbeiten und ausformulieren, lege einfach nur leere Flächen dafür fest und beschrifte sie, damit du weißt, wo sie später hinkommen.

  • Am besten Arbeite immer mit kurzen Texten, viel Bildern und verschiedenen Medien. Gerade jetzt ist deine Ideensammlung besonders hilfreich.

3. Baukastensystem kennenlernen

  • Setze dich nun intensive mit der Funktionsweise deines Baukastensystems auseinander, recherchiere, was genau gemacht werden kann – Blog, Shop, Veranstaltung, Buttons, Formulare etc., um diese dann in den Aufbau/Planung mit einbeziehen zu können.

  • Finde auch heraus, ob es Widget gibt, damit du deine Arbeit vereinfachen kannst, was für Apps werden dir angeboten, um deine Möglichkeiten zu erweitern.

  • Falls du diesen Schritt nicht machen kannst, ohne bereits eine konkrete Vorlage zu wählen, dann würde ich diesen Punkt vorziehen. Normalerweise ist das der erste Schritt in der Entwurfsphase, wenn nicht anders möglich, dann suche dir bereits jetzt eine Vorlage aus, die deinem Entwurf am nächsten kommt. Denn so brauchst du nicht bei null anfangen, sondern passt sie deinem Plan an.


 

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Schritt 3: Entwurf

Website erstellen: Entwurf

Die Planungsphase ist nun weitestgehend abgeschlossen, mit sicherheit wirst du jetzt bei der Umsetzung merken das etwas nicht so funktioniert wie du es dir gewünscht hast. Das geht jedem so, sieh es positiv denn höchstwahrscheinlich schaffst du etwas viel besseres als in deinem Plan.


Bei diesem Schritt geht es darum dein Konzept in dein Baukastensystem zu Übertragen und alle geplanten Inhalte so zu Platzieren wie du es benötigst. Wenn du bereits eine Vorlage aussuchen musstest kannst du jetzt direkt loslegen, wenn nicht wähle dir nun ein Template aus welches deinem Plan am nächsten kommt, damit du dir Zeit sparen kannst, natürlich kannst du auch ganz neu Starten wenn du nichts geeignetes findest.


Zusammenfassung:

  1. Layout Designen

  2. Impressum und Datenschutz

  3. Texte & Bilder Einfügen

  4. Verlinkungen einfügen


1. Layout Designen

  • Egal ob du eine Vorlage gewählt hast oder von vorne anfängst. Deine Aufgabe ist jetzt alles so anzupassen, wie du es dir vorgestellt hast. Fange von oben nach unten an auf deiner Startseite und gehe dann weiter auf alle anderen Seiten deines Menüs bis hin zu den Unterseiten.

  • Es ist auch wichtig eine klare Corporate Design Grundlage aufzubauen, hierbei geht es um das unverwechselbare Erscheinungsbild deines Unternehmens. Vielleicht hast du bereits ein Farb- und Textformatschema, wenn nicht, wird es jetzt Zeit eines festzulegen, welches du auch außerhalb der Webseite nutzen solltest (Briefbögen, Visitenkarten, Flyer etc.), um deinen Wiedererkennungswert zu steigern. Das bedeutet lege Schriftarten fest, welche du immer wieder nutzt, max. 3 verschiedene - Überschrift 1, Überschrift 2, Textabschnitte. Dann solltest du dir noch ein Farbkonzept ausdenken, die deine Firma am besten präsentieren, zu deinem Logo passend sind und einander ergänzen, nicht konkurrieren. Einen guten Artikel dazu habe ich bei sortlist.de gefunden.

  • Füge noch keine finalen Texte und Bilder ein, es reicht, wenn du vorerst Platzhalter setzt.

  • Dann, wenn du fertig bist, schau selber einmal wie es dir gefällt: Wie ist der Gesamteindruck? Finde ich mich gut zurecht auf der ganzen Website? Wo sollten Verlinkungen rein, dass die Navigation erleichtert wird? Habe ich alle Punkte von meiner Recherche beachtet?

2. Impressum und Datenschutz

  • Ein Impressum ist verpflichtend in Deutschland auch die Datenschutzerklärung insofern du Daten erhebst, was heutzutage meistens der Fall ist, gerade bei den Baukastensystemen. Diese zwei Seiten sollen von jeder Seite aus erreichbar sein. Aus diesem Grund bietet es sich an, die Verlinkungen im Footer, also der Fußzeile zu platzieren.

  • Es muss auf den Seiten der Anbieter der Webseite deutlich gekennzeichnet sein und Kontaktmöglichkeiten bieten. Je nach Webseite müssen hier auch branchenspezifische Kennzeichnungen vorgenommen werden.

  • Wird zum Beispiel eine Analysesoftware zur Erfassung der Besucher genutzt oder diverse Cookies gesetzt, muss der Nutzer direkt zu Beginn des Nutzungsvorgangs, also beim ersten Betrachten der Webseite, darauf hingewiesen werden. Dies sollte dir aber das System automatisch zur Verfügung stellen.

  • Es gibt verschiedene Wege, wie du einfach an rechtskonforme Texte kommst. Zum einen haben verschiedene Homepage Baukästen schon vorgesorgt und bieten Vorlagen mit standardisierten Texten, in denen du nur noch deine persönlichen Daten eintragen musst. Zum anderen bieten verschiedene Anwälte ebenfalls Vorlagen zum Download oder sogenannte Generatoren an. Einer der bekanntesten Generatoren ist zum Beispiel die Generatoren von e-recht24.de, zu finden unter: e-recht24.de/impressum-generator, e-recht24.de/muster-datenschutzerklaerung


3. Texte & Bilder Einfügen

  • Jetzt geht es darum, Texte und Bilder rauszusuchen und damit die Platzhalter zu füllen.

  • Beim Texten ist es wichtig auf die Rechtschreibung zu achten und wie sie geschrieben sind. Eine gute Hilfe ist rechtschreibpruefung24.de.

  • Texte sollten verkaufsorientiert und interessant geschrieben sein und nicht zu lang. Du kannst einen Texter beauftragen, wie Textbroker.de und Content.de, einen fertigen Text aus dem Baukastensystem wählen oder die Konkurrenzanalyse zur Hand nehmen.

  • Ganz wichtig ist hier die Keywordanalyse, auch wenn ihr jemand beauftragt habt, wird er danach fragen. Benutze die gefundenen Keywords so oft wie möglich, aber dennoch natürlich.

  • Die Bilder könnt ihr über das Baukastensystem nutzen oder auf Plattformen kaufen. Es ist wichtig auf das Copyright zu achten, wenn ihr sie auf einer anderen Plattform raussucht. Niemals einfach Bilder von einer Suchmaschine verwenden und einfügen, das kann sehr teuer werden, wenn ihr eine Strafe zahlen müsst.

  • Es gibt verschiedene Bild-Datenbanken wie AdobeStock oder istockphoto.com, an denen du dich gegen eine entsprechende Lizenzgebühr bedienen und so professionelle Fotos und Grafiken auf deiner Webseite einbinden kannst. Entsprechende Lizenzen gibt es schon ab 70 Cent/Bild.

  • Falls du kostenlose Portale nutzen möchtest, solltest du immer die Lizenzen prüfen. Aber auch diese Seiten bieten professionelle Bilder an, welche sowohl zu privaten, als auch oftmals zur kommerziellen Nutzung frei verwendet werden können. Eine Liste von verschiedenen kostenlosen Portalen findest du unter designmodo.com/free-photos/.

  • Selbst geschossene Fotos, vielleicht sogar auch nur in gewöhnlicher Smartphone Qualität, können deine Webseite ebenso aufwerten. Gerade für die Aktualität deiner Bild-Inhalte können sich solche Fotos, sowohl für deinen Web-, als auch deinen Social-Media-Auftritt anbieten. Dank Smartphone und passender App können Bilder zum Beispiel bei live Events direkt von deinem Smartphone auf deine Webseite und deinen Social-Media-Auftritt hochgeladen werden (derzeit nur beim 1&1 Baukasten, Jimdo und Weebly möglich).

4. Verlinkungen setzen

  • Wenn du richtig links setzt, kannst du nicht nur deine Besucher besser über deine Website führen, du kannst damit auch erreichen, bei Google besser gefunden zu werden.

  • Setze interne Links, die deinen Besucher auf weiter Inhalte deiner Website verweisen. Das Menü deiner Website ist zum Beispiel ein interner Link, aber auch Links, die du im Inhaltsbereich deiner Website setzen kannst, sind wichtig, weil du damit deinen Besucher und auch Google viel gezielter durch deine Website führst.

  • Bitte keine „hier“-links (z.B. dieses Produkt findest du hier) setzen, besser sprechende links, sie beschreiben direkt, was der Besucher bekommt, wenn er darauf klickt (Z.B. schau dir das Produkt, Katzenhandtücher in unserem Shop an)

  • defekte links sind oft ein Zeichen für eine schlecht gepflegte/gewartete Website. Achte deshalb immer darauf, dass die Links auf deiner Website korrekt funktionieren. Wenn du genaueres über das Thema erfahren möchtest, kann ich dir den Artikel von Mehrsichtbarkeit.de – richtig verlinken empfehlen.


Schritt 4: Finalisierung

Website erstellen: Finalisierung

Du bist im letzten und vierten Schritt angekommen und bist sicher schon sehr zufrieden mit deiner Webseite. In diesem Schritt geht es nochmal ums Feintuning, also der Perfektionierung. Dieser Weg ist so wichtig, um alles nochmal aus einer anderen Perspektive betrachten zu können und direkt ungünstige Konstruktionen beheben kannst.


Zusammenfassung:

  1. Website finaler Check

  2. Doppelcheck

  3. Website auf Mobile Endgeräte anpassen

  4. SEO Optimierung


1. Website finaler Check

  • Deine Website ist so gut wie fertig gestaltet und du bist sehr zufrieden damit. Bevor sie veröffentlicht wird, solltest du erstmal etwas ganz anderes machen, denn nach der ganzen Zeit, die du mit der Website verbracht hast, ist es nicht mehr Möglich offen für eine objektive Betrachtung zu sein. Deswegen ist die Pause so wichtig, damit du deine Website nochmals ganz unbedarft überprüfen kannst, um Defizite zu erkennen und überhaupt noch einmal Verbesserungen vornehmen zu können.


2. Doppelcheck

  • Nach dem finalen Check von dir könnte die Website deiner Meinung nach online gehen, aber was sagen andere dazu? So ein Feedback noch bevor du Online gehst zu bekommen ist Gold wert. Am besten sollten mind. zwei oder drei Personen, welche sie zum ersten Mal sehen, die ganzen Website Doppel checken. Dabei sollten sich folgende Struktur genau anschauen. - Findet sich der Besucher auf der Website gut zurecht? - Ist die Website übersichtlich strukturiert? - Ist der Aufbau der Website logisch und nachvollziehbar? - Findet jeder Besucher schnell die Information, die er sucht? - Sind die Texte gut lesbar und fehlerfrei?

  • Dieses erste Feedback ist wirklich sehr wertvoll, denn so kannst du die Seite schon vor Veröffentlichung optimieren. Es ist auch nicht Ratsam jedes Detail des Feedbacks zu übernehmen, Geschmäcker sind verschieden, aber die Schnittmenge der Meinung ist plausibel.


3. Website auf Mobile Endgeräte anpassen

  • Die Gestaltung deiner Website ist nun vollständig abgeschlossen und könnte Online gehen. Der letzte Schritt ist jetzt deine Website für alle anderen Geräte anzupassen. Denn ein Layout, das auf einem 17-Zoll-Bildschirm funktioniert, lässt sich nicht ohne weiteres auf ein Tablet- oder Handydisplay umwandeln. Normalerweise bieten den meisten Anbieter von Homepage-Baukastensystemen eine Möglichkeit an, deine Website auf andere Geräte zu optimieren. Dieser Schritt sollte nicht vernachlässigt werden, den die Nutzung des Internets wird zunehmend orts- und geräteunabhängiger.

  • Wenn du diese Möglichkeit hast, wirst du feststellen das sich bei der Umwandlung deiner Website auf eine Mobile Version sehr viel unterscheiden wird. Es wurden bestimmt bereits Automatische Veränderungen vorgenommen und du wirst einige Verschiebungen und Wegfallende Elemente bemerken. Das ist nicht weiter schlimm, denn dein Layout auf den mobilen Geräten muss Nicht Identisch sein mit deiner Website. Es ist wichtig, dass die Inhalte stimmen, Texte angepasst werden und auch hier die Navigation gut funktioniert. Dabei ist zu beachten, dass die Website mit einer Touchfunktion bedient wird und die Navigation dementsprechend angepasst werden sollte.

  • Als nächsten Punkt solltest du die Ladezeit optimieren, denn die Ladezeit auf den mobilen Endgeräten ist immer etwas länger als am PC. Bilder nehmen den prozentual größten Teil der Ladezeit ein. Dementsprechend hast du hier auch den größten Hebel. Wie du diese in deinem Baukastensystem optimieren kannst, solltest du über den jeweiligen Support in Erfahrung bringen können. Ich empfehle dir auch, alle Plugins und Themes, die du nicht im Einsatz hast, zu deinstallieren. Deaktivieren alleine reicht nicht.


4. SEO Optimierung

  • SEO (Search Engine Optimization) oder Suchmaschinenoptimierung hat das Ziel, eigene relevante Inhalte auf vorderen Positionen erscheinen zu lassen. Neben der Position (Ranking) ist es entscheidend, wie hoch die Übereinstimmung zwischen, dem vom Nutzer gewählten Suchbegriff, der Suchergebnisdarstellung (Snippet) und der Relevanz der Landesseite ist. Das Ziel von Suchmaschinenoptimierung ist bei relevanten Suchanfragen mit relevanten Seiten auf guten Positionen in den relevanten Suchmaschinen vertreten zu sein. Diese Suchmaschinen können zum Beispiel abseits von Google auch Suchmaschinen, wie Bing, Yahoo oder Yandex sein, aber auch spezialisierte Suchmaschinen, wie Amazon (Produktsuche), Indeed (Stellensuche) oder Trivago (Hotelsuche).

  • Diese Optimierung ist sehr wichtig und es sollte sehr viel Zeit darin investiert werden. Falls dein Homepagebaukasten dir eine Möglichkeit zur Optimierung anbietet, kannst du sie dir bereits einmal anschauen. Leider würde das in diesem Blogbeitrag zu viel werden, deswegen empfehle ich dir meinen nächsten Artikel anzuschauen, wo ich genau auf alle wichtigen Punkte eingehe und dir Informationen mitgeben, wie du deine Seite optimieren kannst.


 

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Beispielseiten

Jetzt hast du deine Website fertig gestaltet, ich gratuliere dir. In dem letzten Abschnitt möchte ich dir noch ein paar Beispielseiten zeigen, welche mit den verschiedenen Baukastensystemen erstellt wurde.

Website erstellen mit Baukasten Wix

Websitename: https://www.huth-greendesign.com

Branche: Unternehmensberatung für Kleinunternehmen und StartUps

Baukastensystem: WIX

Besonderheit der Webseite: Unternehmenspräsentation und Blog


 

Website erstellen mit Baukasten 1&1

Websitename: https://roenn-shop.de

Branche: Vitalcoaching

Baukastensystem: IONIS

Besonderheit der Webseite: Shop


 

Website erstellen mit Baukastensystem Jimdo

Websitename: https-//www.alina-atzler.de

Branche: Hochzeitsfotografie

Baukastensystem: Jimdo

Besonderheit der Webseite: Unternehmenspräsentation, Blog & Shop

 

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