• Claudia Mehnert

Deine eigene Website erstellen oder erstellen lassen?

Aktualisiert: 26. Sept.

Aller Anfang ist schwer! In diesen Artikel erhältst du alle Informationen, um die richtigen Entscheidungen treffen zu können, auf dem Weg zu deiner eigenen Website.

Website erstellen oder erstellen lassen?

Um eine Vision leben zu können ist es wichtig diese auch Menschen zu zeigen. Das geht auf vielen verschiedenen Wegen. Eines der wichtigsten Elemente heutzutage, um auf sich aufmerksam zu machen, ist die eigene Website.


Wo fange ich an? Worauf muss ich überhaupt achten? Was gibt es denn alles für Möglichkeiten? Wenn du Antworten auf diese Fragen und noch mehr suchst, bist du hier genau richtig, denn mit diesem Artikel möchte ich dir Mut machen und dich unterstützen, den wichtigen Schritt zur eigenen Website und damit auf dem Weg zum Leben deiner Vision, zu gehen.


Inhaltsverzeichnis Wie fange ich an? Welches Baukastensystem ist das richtige für mich? Wie kann ich den besten Webdesigner für mich finden? Domain kaufen, worauf sollte ich achten?


Wie fange ich an?

Webseite erstellen

Die ersten beiden Fragen, die du dir stellen solltest, sind:

  1. Wie sehen meine finanziellen Mittel aus?

  2. Welche Ziele verfolge ich mit meiner Website?

Diese Fragen sind deswegen so wichtig, da sie bereits hier deinen zukünftigen Weg genau definieren. Wähle ich z.B. ein Baukastensystem, ein Webdesigner oder nutze ich WordPress?


Schauen wir uns zum besseren Verständnis drei Fallbeispiele an:


Fall 1

Es sind genügen finanzielle Mittel vorhanden, wie die Website aussehen soll ist noch nicht klar, dennoch ist der Wunsch etwas Besonderes zu zeigen wichtig. Zeit und Lust etwas selber zu machen ist nicht gegeben:


  • hier empfiehlt es sich einen richtigen Webdesigner zu engagieren, diese beraten dich individuell und es sind kaum Grenzen gesetzt von besonderen Vorstellungen. Baukastensysteme begrenzen deine Seite im Wachstumspotenzial, da es sich immer um geschlossene System handelt, hier ist schwer individuelle Vorhaben umsetzen.

Fall 2

Es sind finanzielle Mittel vorhanden, aber eine einfache Website reicht dir vollkommen aus, dennoch soll sie professionell aussehen:

  • ein Webdesigner ist natürlich auch bei diesem Fall eine gute Möglichkeit, dennoch würde ich ein Baukastensystem empfehlen. Jedes System hat bereits Vorlagen zum Anpassen (Templates) oder du kannst dir einen speziellen Designer wie z.B. uns von Huth-greenDesign engagieren - manche Anbieter haben diesen Service auch. Bei dieser Wahl wirst du in dem gewählten System beraten und beim Umsetzen deiner Website unterstützt. Deinen individuellen Vorstellungen sind hier grenzen gesetzt, aber es ist möglich sehr gute professionell aussehende Website zu gestalten und sie sind jederzeit selber wieder editierbar, ohne dass ständig jemand beauftragt werden muss. Selbst mit engagierter Unterstützung sind die Kosten geringer als bei einem Webdesigner.

Fall 3

Es sind wenig finanziell Mitte vorhanden, dennoch soll die Website professionell aussehen, ohne klare Vorstellungen über Inhalte und Angebote:

  • hier ist es auf jeden Fall ratsam, sich für ein Baukastensystem zu entscheiden. Die Preise sind variabel und man kann sie seinen Bedürfnissen anpassen. Es gibt wundervolle Vorlagen (Templates) und die Bedienung ist größtenteils sehr intuitiv.

Die Baukastensysteme sind auch meine erste Wahl. Hier kann ich mich als Designerin ohne Programmierkenntnisse sehr gut ausleben und meine eigenen Vorstellungen völlig unabhängig und zu meiner Zeit umsetzen.

 

Damit dir die Entscheidung leichter fällt, habe ich dir einmal die wichtigsten Suchkriterien für ein Baukastensystem oder der Wahl eines Webdesigners zusammengestellt, wenn du den ganzen Artikel gelesen hast, wird dir der Weg zur eigenen Website viel leichter fallen.


Welches Baukastensystem ist das richtige für mich?


Es gibt wirklich viele Baukastensysteme und ein Vergleich ist zwingend notwendig.

Dennoch ist es wichtig, um eine richtige Auswahl treffen so können, dass dir vorher schon die Richtung deines Vorhabens bewusst ist. Frage dich, was du mit deiner Website erreichen möchtest. Willst du Bloggen? Verkaufst du etwas? Was bietest du an, in wie viel Sprachen? Was ist dir bei dem Design und dem Umgang des Systems wichtig?


Damit du bereits einen kleinen Überblick über die Vielfalt der Baukastensysteme bekommst, stelle ich dir kurz zusammengefasst Vor- und Nachteile der 3 Top-Anbieter vor. So gewinnst du eine erste Übersicht und kannst vielleicht schon eine Entscheidung treffen.


Die besten 3 Baukastensysteme im Vergleich

Baukastensystem Vergleich

Wenn du den ganzen Artikel lesen möchtest und noch weitere

Baukastensystem kennenlernen willst, dann schau bei Blogmojo vorbei.


PLATZ 1
webgo Homepage-Baukasten

Positiv:

  • flexible Preismodelle - Starter, Profi, Business und Shop

  • alle zu fairen Preisen

  • kostenloser Test-Tarif (keine Live-Website möglich)

  • ab günstigsten Starter-Tarif eigene .de-Domain

  • keine Speicherplatz-, Traffic- oder Seitenaufruf-Begrenzungen

  • Blog möglich ab Profi Tarif

  • Shop möglich - Funktionsumfang ist stark vom gewählten Tarif abhängig

  • klassische SEO Funktionen (für Einsteiger völlig ausreichen.)

  • ab Profi-Tarif mit Statistik-Funktion ausgestattet

  • sehr gutes Kontaktformular

  • einzelne Seiten können mit Passwort geschützt werden

  • eigene E-Mail-Postfächer mit viel Speicherplatz im Tarif enthalten

  • Bedienbarkeit ist sehr gut, simpel, übersichtlich und modern

  • Anzahl und Designqualität der Templates ermöglicht es unerfahrenen Nutzern hochwertige Website zu erstellen

  • alle Templates sind an verschiedene Endgeräte angepasst

  • mit Drag & Drop Builder eigene HTML-Codes einfügen und CSS-Anpassung ist möglich

  • Support ist jeden Tag erreichbar

  • Deutsches Unternehmen = Systemsprache Deutsch

  • mehrsprachige Website möglich ab Business-Tarif

  • Datenschutzeinstellung in eigener Rubrik

  • Backups einfach und schnell anlegen und wiederherstellen

Negativ:

  • Templates im Vergleich zu anderen Anbietern eher mittelmäßig gute Auswahl und Qualität

  • Blog-Funktion eignet sich eher für einen privaten oder kleineren Blog, da das Blogartikel-Management eingeschränkt ist.

  • Shopfunktionen auch im Shop-Tarif in vielen Bereichen sehr limitiert

  • keine Erweiterungen der Website möglich

  • nicht mit E-Mail-Newsletter-Funktion ausgestattet - Kontaktformulare lassen sich aber mit externen Newsletter-Diensten wie Mailchimp verbinden

  • Exportieren von Backups nicht möglich

  • Umzug zu anderen Systemen nicht möglich

Fazit:

Besonders hervorzuheben sind die Bedienbarkeit mit einem einfachen Drag-and-drop-Editor der viele Elemente hat, die hervorragenden Bewertungen anderer Kunden sowie der gute deutsche Support.


Für Blogger ist der Website-Baukasten von webgo jedoch nicht geeignet, da grundlegende Funktionen wie Tags und Kategorien fehlen.


webgo eignet sich vor allem für lokale Unternehmen. Der Baukasten bietet alles, um eine einfache Website zu erstellen, die so aussieht, als wäre sie vom Webdesigner. Sobald es allerdings ins Profi-Marketing geht, wie den Aufbau eines Online-Shops, eines professionellen Blogs oder eines Online-Magazins, ist man mit Shopify, WordPress(.org) oder Wix besser bedient.




Platz 2

IONOS (1&1) MyWebsite Creator

Positiv:

  • einfache Bedienbarkeit

  • drei verschiedenen Preismodelle

  • Domain immer inklusive + 1 Jahr kostenlos

  • unbegrenzter Speicherplatz + Traffic

  • Blog möglich

  • ab kleinsten Tarif SEO Basic Funktion enthalten

  • gutes Kontaktformular

  • Qualität der Designs ist modern und perfekt aufeinander abgestimmt

  • Möglichkeit eigene Anpassungen vorzunehmen und eigene Codes einzupflegen

  • brillanter Kundenservice

  • mehrsprachige Website möglich

  • Datenschutz ist deutlich besser als bei der Konkurrenz

  • kann jederzeit Backups erstellen

  • Automatische Sicherung vor jeder Veröffentlichung deiner Seite wird angelegt

  • ab kleinsten Tarif eigene E-Mail Adresse

Negativ:

  • Blog nimmt viel Zeit in Anspruch und nicht für professionelle Blogger zu gebrauchen

  • Templates sind nicht so üppig ausgestattet wie andere Homepage-Baukastensysteme

  • Kunden-Support, ist durch nerviges Marketing- und Upselling-Anrufe aufgefallen

  • keine Besucherstatistiken

  • kein Passwortschutz für die gesamte Webseite oder einzelne Seitenbereiche

  • keine Erweiterung durch widgets oder Appstore möglich

  • Newsletter ist nur im Shop-Tarif aktiviert - kann aber andere Dienste wie Mailchimp einbauen

  • keine Möglichkeit die Sicherungen zu exportieren oder auf anderen System zu installieren

Fazit:

Wie der webgo Homepage-Baukasten eignet sich IONOSMyWebsite Creator vor allem für lokale Unternehmen, Vereine oder gemeinnützige Organisationen.


Der IONOS (1&1) Homepage-Baukasten ist, zumindest ab dem Tarif „Creator“, ein sehr ausgereiftes Produkt auf hohem Niveau. Es trumpft insbesondere bei der Einarbeitungszeit und der geringen Komplexität auf.




Platz 3

Wix Unlimited

Positiv:

  • dauerhaft kostenlose Version - allerdings mit vielen Einschränkungen und Werbung von Wix, ist nicht für Firmen geeignet

  • Verschiedene Preismodelle unterteilt in zwei Bereiche „Website“ sowie der Bereich „Business & E-Commerce“

  • kann mit bestehender Domain zu Wix umziehen oder aber eine neue Domain direkt über Wix registrieren (1 Jahr kostenlos)

  • ist eine All-in-one-Lösung durch komplettes Webhosting

Webhosting bezeichnet das Bereitstellen von Speicherplatz (Webspace) für das Veröffentlichen von Websites.
  • Umfangreiche Blog-Funktion

  • optische und funktionell gute Shop-Lösung

  • Bietet von Haus aus viele SEO Funktionen an

  • Besucherstatistiken kostenlos

  • Kontaktformulare in vielen verschiedenen Designs die sich leicht in eine Seite integrieren lassen

  • Passwortschutz vorhanden

  • Erweiterungen möglich durch App-Marktplatz

  • Bedienbarkeit ist simpel und intuitiv

  • Auswahl der Templates ist groß und umspannt sehr viele Themen und Branchen - Qualität ist wirklich sehr gut

  • alle Webseiten perfekt an mobile Geräte angepasst

  • mit zusätzlichem CSS-Code oder Javascript deine Website noch individueller an deine Vorstellungen anpassen

  • eigene HTML-Codes können „Eingebettet“ werden

  • toller Kunden-Support

  • Baukastensystem ist in Deutsch

  • kann relativ einfach eine mehrsprachige Website erstellen

  • umfassender DSGVO Leitfaden wird zur Verfügung gestellt

  • Bearbeitungsverlauf kann angesehen werden und bei Bedarf kann zu einer früheren Version zurückkehrt werden

Negativ:

  • Bei mehrsprachigen Seiten verknüpfen Suchmaschinen diese nur mit einer „Hauptsprache“ und listen die Website im zugehörigen Länderindex. Somit keine Reichweite in dem anderssprachigen Raum.

  • keine Templates für das Impressum und der Datenschutzerklärung

  • Backup-Dateien zu exportieren und auf dem eigenen Rechner zu lagern ist nicht möglich

  • keine E-Mail-Postfächer enthalten, kann aber mit Google verknüpft werden

Fazit:

Wix ist für komplexere Websites geeignet und auch mein absoluter Favorit. Wenn du also kein Budget für einen Webdesigner hast oder keine Zeit hast, um eine selbst gehostete WordPress-Website zu erstellen und zu pflegen, ist Wix ein guter Kompromiss.


Hervorzuheben ist der gute Editor mit zahlreichen Elementen, der aufgrund von mehr als 200 Apps noch jederzeit erweiterbar ist.


Die Blog-Funktion ist überdurchschnittlich gut und bildet gemeinsam mit der riesigen Template-Auswahl einen guten Start selbst für Blogger.




Alternativen für Shop-Bereich

Liegt der Fokus ganz klar auf einem Online-Shop, kann Shopify die bessere Alternative sein.

Gerade Anfänger haben es hier sehr leicht, da sich diese Plattform zu 100 % auf das Verkaufen von Waren fokussiert hat. Dafür leidet bei Shopify das Design etwas.


Alternativen für Blogging-Bereich

Sollte das Herzstück deiner Website der eigene Blog sein, dann ist WordPress hier definitiv besser als Wix.


WordPress ist das System für Blogger.

Nicht nur die zahlreichen Erweiterungsmöglichkeiten, auch der geringe Preis sprechen für dieses System.


Andere All-in-one-Alternativen

Neben Wix gibt es weitere All-in-one-Lösungen, wie:

Baukastensystem oder WordPress?

Die Baukastensysteme bieten dir die Möglichkeit, sehr schnell und unkompliziert eine eigene Website zu erstellen. Ohne Vor- oder Programmierkenntnisse.


Wenn du eine Website mit WordPress erstellen möchtest, dann benötigst du grundlegende Kenntnisse des Systems bzw. musst zumindest die Bereitschaft und Zeit mitbringen, dir diese anzueignen.


Bei Baukastensystemen kannst du sofort durchstarten, ohne zunächst Tools und Apps installieren zu müssen.


Wenn eine Website das Herzstück deines Unternehmens bildet, dann solltest du dir überlegen, ob das Baukastensystem ausreichend Wachstumschancen bereithält. WordPress bietet deutlich mehr Flexibilität und Wachstumspotenzial. Denn Baukästen sind immer geschlossene Systeme und es ist schwer, sehr individuelle Vorhaben umzusetzen. Dafür ist die Einarbeitungszeit und die Komplexität bei WordPress deutlich größer.


Es hängt also von deinen individuellen Bedürfnissen ab, was hier die bessere Wahl für dich ist.

 

Oder ist dir doch eine Komplettbetreuung wichtiger? Dann solltest du unbedingt weiterlesen und erfahre, was du bei der Wahl von Webdesignern beachten solltest.


Wie kann ich den besten Webdesigner für mich finden?


Bei jeder Webseitengestaltung liegt ein schmaler Grat zwischen gelungener und misslungener Website, binnen Sekunden entschließt sich der Besucher, ob er weiter auf der Website bleiben möchte oder sie sofort wieder verlässt. Der Grund dafür ist schlechtes Webdesign. Deshalb ist es ratsam auch hier eine gute Wahl zu treffen.

Damit du weißt, worauf du achten solltest, habe ich in diesem Abschnitt ein paar Punkte zusammengefasst, die wichtig sind, um eine gewissenhafte Entscheidung treffen zu können.

Webdesigner finden

Wenn du den richtigen Webdesigner finden willst, ist es klug und richtig, dass du auch hier die Anbieter vergleichst. Je nach Umfang deines Projekts solltest du entscheiden, ob du einen Freelancer oder eine Agentur beschäftigen möchtest.


Ein Freelancer kann preiswert, schnell und unabhängig handeln, während eine Agentur die größere Leistungsspanne bietet.

Wenn du dich für einen Weg entschieden hast, solltest du bei der Wahl folgende Dinge genauer anschauen:


1. Vorerst solltest du an wichtige Informationen über den Webdesigner kommen, um so bereits eine Vorauswahl treffen zu können.

  • Nimm die Website des ausgewählten Webdesigners unter die Lupe! Halte Ausschau, ob es ein professioneller Webauftritt ist, hat er ein umfangreiches Portfolio?

  • Wie sieht das Preis-Leistungs-Verhältnis aus? Zunächst suche nach Kundenreferenzen, die im Idealfall verlinkt sind. Man kann auch ruhig einmal Stichproben machen und sich die bisherigen Ergebnisse anschauen. Denn ein Webdesigner sollte über ausreichend Erfahrung verfügen.

  • Wenn du dir die Seiten anschaust, findest du dich leicht zurecht? Sind die Grafiken ordentlich eingebunden? Sehen die Schaltflächen gut aus? Funktioniert die Seite in diversen Browsern und auf diversen Geräten? Sind die Seiten suchmaschinenoptimiert, hast du die Seite bei deiner Suche nach den Webdesigner schnell gefunden? Hat der Webdesigner wenigstens rudimentäre Rechtskenntnisse? Existieren ein Impressum und eine Datenschutzerklärung?

2. Nachdem du dich über die Eckdaten des Webdesigners informiert hast, solltest du den Leistungsumfang prüfen.

  • Besteht ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis? Gibt es eine sichtbare, transparente Kostenstruktur des Webdesigners und zeugt das von Professionalität. Es gibt beispielsweise auch ein Kostenrechner von Web-Skill-Webdesign, wo du einen Eindruck über die Kosten gewinnen kannst.

  • Achte immer darauf, dass der Webdesigner einen Vertragsabschluss in Form eines Leistungs- oder Projektvertrag mit dir schließt.

  • Bevor der Webdesigner dann mit dem Erstellen deiner Webseite beginnt, sollte ein umfangreiches Briefing stattfinden. Hierbei ist es wichtig, dass der Webdesigner auf dich zukommt und einen persönlichen Termin oder auch über Videochat anbietet.

  • Im Idealfall bietet dir der Webdesigner eine kostenlose, unverbindliche Erstberatung an, damit du dir ein konkretes Bild von deinem Webdesigner machen kannst.

3. Als Nächstes sollte der Webdesigner seinen Kunden entsprechend Zeit widmen.

  • Er sollte dir eine individuelle Beratung vor Ort oder über Videochat anbieten. Ausschlaggebend ist auch die zeitliche Verfügbarkeit, hat er eine Chat-Funktion hinterlegt? Kannst du ihn mithilfe eines Kontaktformulars kontaktieren? Oder in dringenden Notfällen anrufen? Wie schnell bearbeitet er deine Anliegen, ist er zuverlässig?

  • Der Austausch zwischen den Kunden und dem Webdesigner hängt hierbei von einer funktionierenden Kommunikation ab, die essenziell für eine gelungene Zusammenarbeit ist.

  • Ausschlaggebend ist die Atmosphäre bei den ersten Kontakten vor dem Vertragsabschluss. Es sollte klar und offen kommuniziert werden. Der Webdesigner sollte unbedingt verstehen, was du als Kunde möchtest. Geht dein Webdesigner auf deine Fragen, Wünsche und Bedenken ein und nimmt dich ernst?

  • Die Zusammenarbeit basiert auf Vertrauen und setzt eine transparente, ehrliche Vorgehensweise voraus. Die Gesprächsbasis sollte auf Augenhöhe stattfinden.

  • Im Idealfall blickt dein Webdesigner über den Tellerrand hinaus, denn die Zusammenarbeit beinhaltet nicht nur das Veröffentlichen deiner fertigen Seite im gewünschten Design mit den geforderten Inhalten. Der ideale Webdesigner sollte weiterdenken: Er sollte Ideen einbringen, die unter Berücksichtigung deiner Wünsche umgesetzt werden können.

Wie sollte der Webauftritt deiner Website sein?
  • grundlegend für Suchmaschinen optimiert (SEO)

  • auf aktuellen Technologie-Standards basieren

  • eine clevere Benutzerführung

  • hohe Benutzerfreundlichkeit aufweisen, damit sich Kunden auf der Seite zurechtfinden

  • ab Veröffentlichung möglichst wenig Aufwand machen

Als wichtigster Indikator für die Wahl deines Webdesigners zählt dein Bauchgefühl: Passt diese Person, diese Agentur zu mir? Fühle ich mich mit meinem Anliegen verstanden und wahrgenommen?


Eine Website kostet Geld, und wenn du den falschen Webdesigner findest, kann es dich sogar Ruf und Erfolg kosten. Wenn du dich deswegen noch tiefer in den Bereich einlesen möchtest, kann ich dir den Blogartikel von BrandArtery ans Herz legen.

 

Jetzt hast du einen einfachen Einblick bekommen, welche Möglichkeiten es gibt eine eigene Website zu gestalten oder gestalten zu lassen. Doch egal für welchen Weg du dich entscheidest, an einer eigenen Domain kommst du nicht vorbei. Im nächsten Abschnitt stelle ich dir vor, auf was du beim Domainkauf achten solltest und welche die 3 empfehlenswerten Domain-Anbieter aus Deutschland sind.


Domain kaufen, worauf sollte ich achten?


Bei Baukastensystemen ist meistens schon eine Domain dabei, doch dieser Weg ist nicht immer zu empfehlen. Vielleicht möchtest du mehr Service oder mehrere Domains? Deswegen ist es ratsam, bevor du dich für ein Domainanbieter entscheidest, auf ein paar Punkte zu achten, ansonsten könnten höhere Kosten auf dich zukommen oder du kannst sogar unwissentlich eine Straftat begehen.


Domain kaufen?

Die wichtigsten Punkte, welche du bei der Auswahl deines Domainanbieters beachten solltest:

  • Im Prinzip kann jede Person und jedes Unternehmen, beziehungsweise Organisation eine eigene Domain kaufen. Nur bestimmte Endungen, die (TLD), sind an bestimmte Bedingungen geknüpft. So können Sie .de nur erwerben, wenn Ihr Wohn- oder Geschäftssitz in Deutschland ist. Welche es da genau gibt, siehst du in diesem Blogartikel.

Die TLD (Top-Level-Domain) ist die Domainendung. Das bedeutet, die Top-Level-Domain ist der Teil der Domain, der nach dem Punkt kommt. So ist etwa bei „one.com“ die Top-Level-Domain das „.com“
  • In den meisten Fällen bietet dir der Provider Wunschdomainabfrage an. Du kannst dort deinen gewünschten Domainnamen angeben und eine Auswahl an TLDs sehen, sofern die Domain noch frei ist.

  • Es ist auch möglich eine bereits verwendete Domain zu kaufen, diese sind größtenteils deutlich teurer und können im Zweifelsfall schon von Google gebannt worden sein. Deshalb solltest du im Vorfeld einen Google Check machen. Taucht die Website gar nicht auf, solltest du die Finger davonlassen. Hinzu kommt noch eine Übertragungsgebühr auf dich zu, durch deinen Domainhändler.

  • Insbesondere als Unternehmen solltest du darauf achten, dass du nach dem Kauf die Möglichkeit hast, die TLD zu erweitern. Du kaufst die Domain beispiel.de und möchtest später auch den österreichischen Markt mit beispiel.at erreichen. Diese Möglichkeit sollte dir offenstehen. Prüfe am besten im Vorfeld schon die Verfügbarkeit der Domains.

  • Achten genau auf die Laufzeit und Verlängerung. Die preislichen Konditionen können bei einigen Providern nach dem ersten Jahr in die Höhe schießen.

  • Zu einer Domain gehören auch Webhosting, technischer Support, E-Mail Einrichtungen und so weiter. Dies sollte entweder im Vertrag direkt enthalten sein oder sollte von dir bei den Gesamtkosten berücksichtigt werden.

  • Vermeiden unbedingt Marken- und Urheberrechtsverletzungen. Wenn du einen Namen wählst, der einer Marke sehr ähnlich ist, kann dir diese Domain entzogen werden. 



Ich selber nutze ein Baukastensystem von Wix und habe bei all-inkl. meine Domains gekauft, drei TLD waren in meinem Tarif inklusive. Damit konnte ich mehrere Domains mit meinem Webseitennamen abdecken und die Chance das jemand eine ähnliche Website hat, verringerte sich.

 

Damit du nicht lange suchen musst, zeige ich dir 3 Domain Anbieter im Vergleich. Wenn du den ganzen Bericht sehen möchtest, dann findest du ihn im Blogartikel von Focus oder nutze diesen Blogartikel für mehr Informationen.


Die besten 3 Domain-Hoster im Vergleich
Domain vergleich

Platz 1
United Domains

Vorteile:

  • Auswahl aus zahlreichen Top-Level-Domains

  • transparente Preisgestaltung

  • übersichtliche Website

  • knapp 760 Top-Level-Domains

  • Whois Domain Privacy wird unterstützt - Bei einer WHOIS-Abfrage werden deine Kontaktdaten nicht kommuniziert.

  • Vertragsdauer 1 Jahr

  • eigene Website hosten

  • individuelle Mail-Adresse mit eigener Domain

  • Angebote sind transparent

  • viele Vorschläge und Hilfestellungen

Nachteile:

  • Etwas teuer: Preise hängen davon ab, welche Top-Level-Domain (TLD) man wählt

Fazit:

United Domains ist im Schnitt etwas teurer als andere Anbieter – aber dafür ist die Auswahl an verfügbaren Domains ungeschlagen und im Gesamtpaket sind die Preise sehr fair. Bei .de-Domains sorgt die Denic für den Schutz der Kontaktdaten, bei allen anderen Domains sorgt United Domains dafür, dass WHOIS-Abfragen anonymisiert werden.




Platz 2
All-inkl.

Vorteile:

  • Große umfangreiche Dienstleistung

  • ca. 350 TLD zur Auswahl

  • niedrige Preise

  • Domain-Hosting

  • viele Webhosting-Angebote

  • Vertragslaufzeit 1 Jahr

  • Weiterleitung von E-Mails und Weiterleitung auf IP-Adressen

  • Hilfestellungen, die man zur Registrierung oder dem Umzug von Domains benötigt

Nachteile:

  • kein WHOIS-Schutz

Fazit:

Das Angebot von All-inkl ist rundum solide, umfangreich und preiswert. Es bietet zwar keine herausragenden Besonderheiten, hat aber alles, was man zur Registrierung und Verwaltung von Domains oder auch kompletten Website benötigt. An seinem etwas altbackenen Erscheinungsbild könnte der Anbieter allerdings arbeiten.




Platz 3
Hetzner

Vorteile:

  • sehr umfangreiches Angebot

  • niedrige Preise

  • 580 verfügbaren TLDs

  • übliche 1 Jahresfrist

  • umfangreiche Webhosting-Angebote

Nachteile:

  • richtet sich an ein technisch versiertes Publikum

  • keine besonderen Zusatzleistungen zur Domain

Fazit:

Während andere Domain-Hoster sich sehr um private Endkunden bemühen und zahlreiche Hilfestellungen und Erläuterungen geben, zeigt sich Hetzner eher von der technischen Seite. Wer weiß, was er will und wie es funktioniert, wird bei Hetzner gute Angebote finden – für den interessierten Privatanwender ist der Dienst eher nicht zu empfehlen.




 

Jetzt sollte dem Start deiner eigenen Website nichts mehr im Wege stehen. Doch wie geht es nun weiter, wenn du dich für ein Baukastensystem entschieden hast? Wie fängst du an deine Website zu gestalten? In diesem Artikel: Deine Website erstellen: Schritt-für-Schritt-Anleitung erkläre ich es dir! Du erfährst wie du Anfangen kannst deine Webeite aufzubauen, auf was du dabei achten solltest und du wirst im Handumdrehen deine eigene Website gestalten können.


Oder möchtest du doch lieber eine persönliche Beratung und eine umfangreiche Unterstützung beim Gestalten? Kontaktiere uns, wir freuen uns auf dich!

 

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